Ein Hackathon ist eine einzigartige Möglichkeit, mit unterschiedlichen Menschen zusammenzukommen und gemeinsam an spannenden Ideen zu tüfteln. Unterstützt von Mentor*innen und Expert*innen wird innerhalb kürzester Zeit im Team ein Prototyp, Code, Konzept oder ein Geschäftsmodell für eine innovative Lösung entwickelt. Am Ende der Veranstaltung bekommt jedes Team die Möglichkeit, seine Idee vor einer Jury zu pitchen. „Die Häuser zum Leben entsandten heuer bereits zum zweiten Mal Mentorinnen zu diesem Wettbewerb, denn zum einen sind die frischen Ansätze der Newcomer inspirierend und zum anderen kommt man frühzeitig mit den hellsten Köpfen und möglichen zukünftigen Mitarbeiter*innen in Kontakt. Das ist sowohl für die Auszubildenen, die vor dem Abschluss stehen, als auch für das Unternehmen interessant“, erklärt Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben die Motivation zur Teilnahme.
Die Häuser zum Leben zum zweiten Mal in Folge auf dem Siegerpodest!
Umso erfreulicher ist es natürlich, wenn man im zweiten Jahr in Folge einen Stockerlplatz erringt! Denn Auszubildende, die von den Mentor*innen der Häuser zum Leben gecoacht wurden, setzten sich auch beim diesjährigen Hackathon Vienna 2025 – Corporate Coding for Sustainability – trotz starker Konkurrenz von 100 Teilnehmer*innen erneut durch und erreichten den 2. Platz! Die jungen Talente, Schüler*innen des Technologischen Gewerbemuseums (TGM) Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt Brigittenau und Student*innen der FH Wien, überzeugten mit innovativen Lösungen zur Nutzung von Daten für den Pflegebereich.
Digitale Innovation für den Pflegebereich
Die Challenge der Häuser zum Leben stellte die Teilnehmenden vor eine zentrale Zukunftsfrage: Wie können vorhandene Daten intelligent genutzt werden, um die Pflege- und Ernährungsversorgung bzw. die Betreuung allgemein zu verbessern? Die Gewinner*innen entwickelten kreative Konzepte und überzeugten so die Fachjury. Simon Bluma, stellvertretender Geschäftsführer der Häuser zum Leben und Leiter des Bereichs Digitalisierung: „Schon jetzt erleichtern maßgeschneiderte IT-Lösungen etwa bei der Pflegedokumentation unser Personal enorm. Denn unser Ziel ist es für unsere Mitarbeiter*innen die Bürokratie zu vereinfachen, damit mehr Zeit für die persönliche Betreuung unserer Bewohner*innen bleibt. Hier sind wir schon sehr weit, sehen aber dennoch für die Zukunft noch große Potentiale.“ Die Einsatzmöglichkeiten beim Fonds Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser sind vielfältig und spannend: Frühzeitige Erkennung von Veränderungen in Ernährungsgewohnheiten, um z.B. soziale Isolation oder gesundheitliche Risiken zu identifizieren, Reduktion von Lebensmittelverschwendung durch datengetriebene Optimierung von Ressourcen, Intelligente Verknüpfung von Pflege-, Gesundheits- und Ernährungsdaten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen und bessere Services anzubieten – sind nur einige Beispiele des möglichen Spektrums.
Die Häuser zum Leben als Arbeitgeber für digitale Zukunftsgestalter
Mit der Teilnahme am Hackathon bekräftigen die Häuser zum Leben ihr Engagement als zukunftsorientierter Arbeitgeber: IT-Talente erhalten hier die Möglichkeit, Technologie mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. So bieten die Häuser zum Leben ein innovatives Arbeitsumfeld, in dem Digitalisierung und soziale Nachhaltigkeit eine Einheit bilden. Die Mentor*innen der Häuser zum Leben zeigten den Teams bestehend aus Schüler*innen und Studierenden, dass Tech-Karrieren in der sozialen Infrastruktur nicht nur hochinteressant, sondern auch sinnstiftend sind.
Robert Schwarz, IT-Leiter der Häuser zum Leben, zieht eine positive Bilanz: „Unsere Beteiligung am Hackathon unterstreicht, dass digitale Innovation und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können. Wer in der IT arbeitet, kann mehr als nur Code schreiben – er kann einen echten Unterschied für tausende Menschen machen. Die Häuser zum Leben bieten spannende Karrieremöglichkeiten für IT-Talente, die nicht nur Technologien, sondern auch das soziale Umfeld von morgen gestalten wollen.“
Die Häuser zum Leben
Die Häuser zum Leben sind mit 30 Pensionisten-Wohnhäusern in 21 Wiener Gemeindebezirken der größte Anbieter von Senior*innenbetreuung in Österreich. Die Häuser zum Leben bieten die meisten Pflege- und Wohnplätze im Land an. Zudem besuchen tausende ältere Menschen täglich die wienweiten Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien, die ebenfalls von den Häusern zum Leben betrieben werden. Die Häuser zum Leben werden gefördert vom Fonds Soziales Wien (FSW) aus Mitteln der Stadt Wien.